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Urteil zur DRV-Befreiung

Erstreckung auf befristete berufsfremde Tätigkeiten unter bestimmten Bedingungen möglich

22.07.2021

Daten-Check

Stimmen Ihre bei uns gespeicherten Angaben noch?

11.07.2021

Investition in digitale und soziale Infrastruktur

Berliner Ärzteversorgung zeichnet großen Infrastrukturfonds

23.06.2021

Doppelbesteuerung von Renten

Inwieweit betreffen die aktuellen Urteile des Bundesfinanzhofs BÄV-Mitglieder?

06.06.2021

Neu im Kiosk

Informationen zum Übergang in den Ruhestand und zum Thema Datenschutz

19.05.2021

Corona-Kinderkrankengeld

Bezug auch beim Versorgungswerk melden

05.05.2021

Wechseleinsatz im Rahmen der ANÜ

Verwaltungspraxis wurde vereinfacht

21.04.2021

Tätigkeit in Berliner Corona-Impfzentren (CIZ)

Was muss ich in diesem Fall bei meiner Rentenversicherung beachten? 

14.04.2021

Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage

Engagement-Schwerpunkte 2021

12.04.2021

Anwartschaftsmitteilungen 

Ihre Renteninformation kommt im Mai

07.04.2021

Vorsicht: „Falsche“ Anrufer

Unbekannte geben sich am Telefon als Mitarbeiter von Versorgungswerken aus

30.03.2021

Rente - Das ändert sich ab 1. März 2021

Höhere Krankenversicherungsbeiträge werden spürbar

21.02.2021

Aktuelle Beiträge

2021 ändert sich die Beitragsbemessungsgrenze.

03.01.2021

Berliner Ärzteversorgung unterzeichnet die (UN) PRI

Kapitalanlage: Nachhaltigkeit

17.12.2020

Wie hätten Sie es denn gern?

Aktuelle Satzungsänderung erweitert die Wahlmöglichkeiten für den Ruhestand

22.09.2020

Quartiersentwicklung in Berlin Schöneberg - Es darf eingezogen werden

Kapitalanlage: Immobilien

15.09.2020

Frischer Wind im DRV-Befreiungsverfahren

Elektronisches Befreiungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung soll 2022 starten

08.09.2020

Wie hätten Sie es denn gern?

Aktuelle Satzungsänderung erweitert die Wahlmöglichkeiten für den Ruhestand

Was lange währt wird doch noch gut: Für Satzungsänderungen ist die 12-köpfige Vertreterversammlung des Versorgungswerks zuständig. Nachdem die für Ende März geplante Sitzung der Vertreterversammlung wegen der Covid – Pandemie abgesagt werden musste, konnte die Sitzung schließlich im Juni unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden.

Herzstück der beschlossenen Satzungsänderungen ist die Einführung der sogenannten „aufgeschobenen Altersrente“. Die Versicherten haben nunmehr die Möglichkeit, den Beginn der Altersrente wahlweise bis zu 36 Monate über das Datum des regulären Beginn der Altersrente aufzuschieben. Die Satzungsänderung wurde inzwischen von der Aufsichtsbehörde genehmigt, anschließend ausgefertigt und im Amtsblatt von Berlin veröffentlicht. Damit steht diese neue Wahloption allen Mitgliedern sofort zur Verfügung.

Lohnt sich ein Aufschub?

Durch einen Aufschub erhöht sich die bisherige Rentenanwartschaft durch zwei Faktoren: 

  • Einerseits steigern die gegebenfalls weiter zu entrichtenden Rentenbeiträge die spätere Rente

  • Anderseits kommt pro Aufschubmonat ein Zuschlag von 0,45%-Punkten hinzu

Um diesen Doppeleffekt zu erreichen, müssen während des Aufschubs Rentenbeiträge weiterentrichtet werden, zum Beispiel weil man weiterhin eine ärztliche Tätigkeit ausübt. Hinzuverdienstgrenzen gibt es nicht. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Tätigkeit einzustellen und trotzdem die Altersrente aufzuschieben. Dann allerdings erfolgt keine Verrentung zusätzlicher Beiträge, die Rente steigert sich also in diesem Fall „nur“ um 0,45%-Punkte pro Aufschubmonat.

Sonstige Optionen für einen flexiblen Übergang in den Ruhestand?

Mit der Einführung des Rentenaufschubs sind nunmehr die Instrumente für die flexible Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand komplett und die Mitglieder haben die Qual der Wahl:

  • Vorziehung der Altersrente 

    um bis zu fünf Jahre

  • Vorgezogene Teil-Altersrente

    in Höhe von wahlweise 30, 50 oder 70%

  • Regelaltersrente

  • Aufgeschobene Altersrente

    um bis zu drei Jahre

Wenn Sie Fragen zu der einen oder anderen Wahlmöglichkeit haben, zögern Sie nicht, sich an die Verwaltung zu wenden. Wir beraten Sie gern!